Vertragswerk
Das VertragswerkIn einem weiteren Komplex schafft der Produktionsleiter mit dem Filmanwalt die rechtlichen Voraussetzungen zum reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten. Gemäß den Finanzierungs- und Koproduktionsverträgen, die mittlerweile abgeschlossen worden sind, verhandeln und gestalten sie eine Vielzahl von Produktionsverträgen: zunächst mit allen Teammitgliedern und Darstellern, dann sukzessive mit den vielen verschiedenen Dienstleistern, die im Verlauf der Produktion zum Einsatz kommen. Dabei gilt es in der Folge nicht nur, die vertraglichen, sondern auch die arbeitsrechtlichen und gewerkschaftlichen Bestimmungen genau zu befolgen, die besonders in Amerika bis in alle Einzelheiten streng reglementiert sind. Dort muss beispielsweise die gesamte Summe der Schauspielergagen eines Films inklusive aller Abgaben vorab als Sicherheitsleistung bei der amerikanischen Screen Actors Guild auf einem Sperrkonto hinterlegt werden, bis deren pünktliche Bezahlung geleistet und nachgewiesen ist. Hierzu verpflichtet der Herstellungsleiter meist eine eigene Abrechnungsfirma, die so genannte Payroll Company, die für die Produktion die ordnungsgemäße Abwicklung aller Gagenzahlungen samt vorgeschriebener Steuern und Sozialbeiträge abwickelt und diese gegenüber der Gewerkschaft wie auch der Completion-Bond-Versicherung garantiert.
Interessant sind auch die Sonderregelungen, die manche Schauspieler durchsetzen können. So wollte Arnold Schwarzenegger in „Terminator 3“ nur vier Tage in der Woche arbeiten, um danach bei seiner Familie zu sein. Da aber die gesamte Crew immer für die gesamte Woche bezahlt wird, entstehen durch solche Sonderregelungen immense Nebenkosten. Auch bekam Arnold zu seiner Gage zusätzliche 5 Millionen Dollar „perks“, also „freiwillige“ Sozialleistungen, um Sonderflüge und Sonderleistungen für ihn zu bezahlen.
Bei manchen Schauspielern muss die Familie einmal wöchentlich einfliegen, bei anderen muss das Haustier in einem speziellen Helikopter geflogen werden, da es kein Flugzeug verträgt, usw. Hinter den trockenen vertraglichen Regelungen verstecken sich also öfters bunte Geschichten, die allerdings den Produzenten immer hartes Geld kosten.
Interessant sind auch die Sonderregelungen, die manche Schauspieler durchsetzen können. So wollte Arnold Schwarzenegger in „Terminator 3“ nur vier Tage in der Woche arbeiten, um danach bei seiner Familie zu sein. Da aber die gesamte Crew immer für die gesamte Woche bezahlt wird, entstehen durch solche Sonderregelungen immense Nebenkosten. Auch bekam Arnold zu seiner Gage zusätzliche 5 Millionen Dollar „perks“, also „freiwillige“ Sozialleistungen, um Sonderflüge und Sonderleistungen für ihn zu bezahlen.
Bei manchen Schauspielern muss die Familie einmal wöchentlich einfliegen, bei anderen muss das Haustier in einem speziellen Helikopter geflogen werden, da es kein Flugzeug verträgt, usw. Hinter den trockenen vertraglichen Regelungen verstecken sich also öfters bunte Geschichten, die allerdings den Produzenten immer hartes Geld kosten.


hrung.png)








