Kamera und Licht
Der Kameramann leitet mit seinem Oberbeleuchter die Abteilungen Kamera und Licht. Ihm obliegt der gesamte Bereich der visuellen Umsetzung des Films. Er ist das Auge des Regisseurs mit dem Blick eines Malers. Seine Leinwand ist die Wirklichkeit, die er kunstvoll und dabei oft höchst aufwendig und technisch kompliziert in bewegte Bilder verwandelt.
In zahlreichen Gesprächen mit dem Regisseur entwickelt er Szene für Szene den spezifischen Look des Films in seiner farb- wie licht- und bildkompositorischen Gestaltung. Sei es das bläulich weiße Neonlicht in einer überfüllten U-Bahn, das die stummen Gesichter der Passagiere inmitten der Großstadt in die kalte Härte der Einsamkeit taucht. Sei es die hauchdünne Schnur an der Angel des Fischers, die im Widerschein der Morgensonne plötzlich golden glitzernd über dem Wasser tanzen soll, bis das Gewicht des Köders sie schließlich in den sprudelnden Wildbach zieht. Oder sei es eine halsbrecherische Verfolgungsjagd, die parallel mit drei Kameras aus verschiedenen Perspektiven gedreht werden muss.
Für all diese künstlerischen, technischen und manchmal sogar akrobatischen Tricks benötigt der Kameramann mit seinem Oberbeleuchter das teuerste und aufwendigste Handwerkszeug der gesamten Filmcrew. Da ist zunächst einmal die Kameraausrüstung mit ihren verschiedenen Objektiven, Stativen, Schienen, Kränen und Spezialausrüstungen wie der so genannten Steadycam. Diese mobile, um den Körper geschnallte Kameraaufhängung ermöglicht es dem Kameramann beispielsweise, die oben beschriebene Verfolgungsjagd hautnah in ihrer Bewegung einzufangen, indem er direkt hinter dem Schauspieler herläuft, ohne dabei das Bild zu verwackeln.
Die Steadycam wurde von einem deutschen Kameramann entwickelt, um die Szenen im Film „Das Boot“ lebensnah aufnehmen zu können. Da er allerdings dachte, dass diese Leistungen einer Kamera nicht mehr benötigt würden, hatte er kein Patent darauf angemeldet. Dies erledigte dann „für ihn“ ein amerikanischer Kameramann, der durch diesen Schachzug heute mehr Geld verdient als durch seine eigentliche Arbeit. Denn die Steadycam ist bei nahezu jedem Film für die Szenen verantwortlich, die dem Zuschauer das Gefühl geben, vor Ort alle Bewegungen des Schauspielers hautnah mitzuerleben.
Mit der Auswahl der Kamerafilter und einer Vielzahl von Folien, Gazen und Reflektoren gestaltet der Kameramann für jede einzelne Einstellung des Films die entsprechende Atmosphäre. Dabei hat jeder Kameramann seine speziellen und oft unkonventionellen Tricks auf Lager, mit denen er - und sei es nur mithilfe einer kleinen Lampe hinter einem Spitzentuch - die realen Gegebenheiten eines Motivs blitzschnell in die atmosphärische Stimmung der jeweiligen Szene verwandeln kann.
Hierfür stellt er mit seinem Oberbeleuchter auch die gesamte Batterie von Lichtanlagen zusammen, die alle verschiedenen Einstellungen des Drehbuchs von der Nahaufnahme bis zur Totalen während der Dreharbeiten buchstäblich ins rechte Licht rücken. Darum führt die Lichtabteilung meist einen ganzen Tross von Lastwagen mit sich, in denen von flutlichtartigen Tageslichtstrahlern bis zur kleinen Kameralampe, zahlreichen Stativen, Klammern und oft kilometerlangem Kabelwerk alle Bestandteile verstaut sind, die selbst in der entlegensten Wüste noch den speziellen Look des Films kreieren können. Der mobile Generator, ein Spezialfahrzeug zur Erzeugung des notwendigen elektrischen Stroms, bildet hierbei das Herz der gesamten Lichtanlage.
In zahlreichen Gesprächen mit dem Regisseur entwickelt er Szene für Szene den spezifischen Look des Films in seiner farb- wie licht- und bildkompositorischen Gestaltung. Sei es das bläulich weiße Neonlicht in einer überfüllten U-Bahn, das die stummen Gesichter der Passagiere inmitten der Großstadt in die kalte Härte der Einsamkeit taucht. Sei es die hauchdünne Schnur an der Angel des Fischers, die im Widerschein der Morgensonne plötzlich golden glitzernd über dem Wasser tanzen soll, bis das Gewicht des Köders sie schließlich in den sprudelnden Wildbach zieht. Oder sei es eine halsbrecherische Verfolgungsjagd, die parallel mit drei Kameras aus verschiedenen Perspektiven gedreht werden muss.
Für all diese künstlerischen, technischen und manchmal sogar akrobatischen Tricks benötigt der Kameramann mit seinem Oberbeleuchter das teuerste und aufwendigste Handwerkszeug der gesamten Filmcrew. Da ist zunächst einmal die Kameraausrüstung mit ihren verschiedenen Objektiven, Stativen, Schienen, Kränen und Spezialausrüstungen wie der so genannten Steadycam. Diese mobile, um den Körper geschnallte Kameraaufhängung ermöglicht es dem Kameramann beispielsweise, die oben beschriebene Verfolgungsjagd hautnah in ihrer Bewegung einzufangen, indem er direkt hinter dem Schauspieler herläuft, ohne dabei das Bild zu verwackeln.
Die Steadycam wurde von einem deutschen Kameramann entwickelt, um die Szenen im Film „Das Boot“ lebensnah aufnehmen zu können. Da er allerdings dachte, dass diese Leistungen einer Kamera nicht mehr benötigt würden, hatte er kein Patent darauf angemeldet. Dies erledigte dann „für ihn“ ein amerikanischer Kameramann, der durch diesen Schachzug heute mehr Geld verdient als durch seine eigentliche Arbeit. Denn die Steadycam ist bei nahezu jedem Film für die Szenen verantwortlich, die dem Zuschauer das Gefühl geben, vor Ort alle Bewegungen des Schauspielers hautnah mitzuerleben.
Mit der Auswahl der Kamerafilter und einer Vielzahl von Folien, Gazen und Reflektoren gestaltet der Kameramann für jede einzelne Einstellung des Films die entsprechende Atmosphäre. Dabei hat jeder Kameramann seine speziellen und oft unkonventionellen Tricks auf Lager, mit denen er - und sei es nur mithilfe einer kleinen Lampe hinter einem Spitzentuch - die realen Gegebenheiten eines Motivs blitzschnell in die atmosphärische Stimmung der jeweiligen Szene verwandeln kann.
Hierfür stellt er mit seinem Oberbeleuchter auch die gesamte Batterie von Lichtanlagen zusammen, die alle verschiedenen Einstellungen des Drehbuchs von der Nahaufnahme bis zur Totalen während der Dreharbeiten buchstäblich ins rechte Licht rücken. Darum führt die Lichtabteilung meist einen ganzen Tross von Lastwagen mit sich, in denen von flutlichtartigen Tageslichtstrahlern bis zur kleinen Kameralampe, zahlreichen Stativen, Klammern und oft kilometerlangem Kabelwerk alle Bestandteile verstaut sind, die selbst in der entlegensten Wüste noch den speziellen Look des Films kreieren können. Der mobile Generator, ein Spezialfahrzeug zur Erzeugung des notwendigen elektrischen Stroms, bildet hierbei das Herz der gesamten Lichtanlage.


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