Die Austattung
Der Filmausstatter oder Production Designer ist gleichsam der Innenarchitekt eines Films. Unterstützt von bildnerischen Vorlagen und intensiven Recherchen über den Stil und die realen Gegebenheiten der jeweiligen Zeitepoche entwickelt er mit seinem Spezialistenteam für jeden Film den konkreten „Look“, sein stilistisches Ambiente. Er ist dafür verantwortlich, dass eine Geschichte aus dem 18. Jahrhundert, etwa der bereits erwähnte Film „Amadeus“ über das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart, auch wirklich die realen Lebensumstände und Stile seiner Zeit bis in die kleinsten Details hinein widerspiegelt.
Der Filmausstatter entwirft, verändert und gestaltet jedes einzelne Motiv zu einer ästhetisch entsprechenden Grundlage für die filmische Erzählung der Geschichte. Vom hochherrschaftlichen Schloss bis zur einfachen Bauernstube, vom aristokratischen Ambiente einer englischen Galopprennbahn im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert bis hin zur billigen Kneipe einer verruchten Hafenstadt. Für all diese einzelnen Motive schafft er die geeignete Atmosphäre, die neben der grundsätzlichen Ausstattung gerade in den kleinen Details, die in der Geschichte zum Tragen kommen, für den Zuschauer das Gefühl der Wahrhaftigkeit vermitteln.
So war es für einen der Großmeister und Oscargewinner in diesem Bereich, Allan Starski, immer eine große Aufgabe, durch den Aufbau einer hundertprozentigen Authentizität, Filme so auszustatten, dass die Kinogeher praktisch in der jeweiligen Zeit und Atmosphäre leben. Als Beispiele seien „Danton“ aus dem Jahr 1983, „Schindlers Liste“ (1993), „Der Pianist“ (2002) sowie „Oliver Twist“ (2005) genannt.
Dabei kann der Filmausstatter nicht immer auf bereits vorgegebene Originalmotive zurückgreifen. Oft muss er die Umgebung einer Filmszene im Studio originalgetreu rekonstruieren oder, wie im Falle von Science-Fiction- und Fantasyfilmen, sogar völlig neu erschaffen. In diesen Filmgenres ist seine eigene Phantasie umso mehr gefordert. Hier kreiert er mit seiner Ausstattung eine völlig neue Welt, die er bis in ihre kleinsten Einzelteile neu erfinden muss.
Dabei ist bei jeder Produktion die Abstimmung mit dem Requisiteur und dem Kostümbildner elementar. Durch die kreative Zusammenarbeit entsteht letztlich die konkrete Alltagsbasis der imaginären Welt, von der wir als Zuschauer im Kino gefangen genommen werden.
Der Filmausstatter entwirft, verändert und gestaltet jedes einzelne Motiv zu einer ästhetisch entsprechenden Grundlage für die filmische Erzählung der Geschichte. Vom hochherrschaftlichen Schloss bis zur einfachen Bauernstube, vom aristokratischen Ambiente einer englischen Galopprennbahn im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert bis hin zur billigen Kneipe einer verruchten Hafenstadt. Für all diese einzelnen Motive schafft er die geeignete Atmosphäre, die neben der grundsätzlichen Ausstattung gerade in den kleinen Details, die in der Geschichte zum Tragen kommen, für den Zuschauer das Gefühl der Wahrhaftigkeit vermitteln.
So war es für einen der Großmeister und Oscargewinner in diesem Bereich, Allan Starski, immer eine große Aufgabe, durch den Aufbau einer hundertprozentigen Authentizität, Filme so auszustatten, dass die Kinogeher praktisch in der jeweiligen Zeit und Atmosphäre leben. Als Beispiele seien „Danton“ aus dem Jahr 1983, „Schindlers Liste“ (1993), „Der Pianist“ (2002) sowie „Oliver Twist“ (2005) genannt.
Dabei kann der Filmausstatter nicht immer auf bereits vorgegebene Originalmotive zurückgreifen. Oft muss er die Umgebung einer Filmszene im Studio originalgetreu rekonstruieren oder, wie im Falle von Science-Fiction- und Fantasyfilmen, sogar völlig neu erschaffen. In diesen Filmgenres ist seine eigene Phantasie umso mehr gefordert. Hier kreiert er mit seiner Ausstattung eine völlig neue Welt, die er bis in ihre kleinsten Einzelteile neu erfinden muss.
Dabei ist bei jeder Produktion die Abstimmung mit dem Requisiteur und dem Kostümbildner elementar. Durch die kreative Zusammenarbeit entsteht letztlich die konkrete Alltagsbasis der imaginären Welt, von der wir als Zuschauer im Kino gefangen genommen werden.


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