Sony

Von Akio Morita und Masaru Ibuka am 7. Mai 1946 als Tokyo Tsushin Kogyo Kabushiki Kaisha (Totosuko) gegründeter Elektrokonzern, der sich seit 1958 Sony Corp. nennt und – neben Philips – in den letzten Jahrzehnten für zahlreiche Neuerungen im Bereich der Unterhaltungselektronik und Fernsehtechnik verantwortlich ist. Sony hat unter anderem in den 70er-Jahren die Trinitron-Fernsehröhre, den Walkman und den Videokassettenrecorder (Beta) entwickelt oder auf den Markt gebracht, in den 80er-Jahren die Audio-CD und CD-ROM, in den 90ern DVD, digitale Fotografie (DC), MiniDisc (MD) und PlayStation für Videospiele. Ende der 80er-Jahre begann Sony damit, sich intensiv auf die nächste Entwicklung der Unterhaltungselektronik vorzubereiten, indem man in den USA stark auf dem Softwaresektor investierte und im Januar 1988 die erfolgreiche Schallplattenfirma CBS Records sowie im November 1989 die Filmfirma Columbia Pictures/TriStar aufkaufte, die unter dem Namen Sony Pictures Entertainment firmiert. Die europäische Sony-Zentrale am Potsdamer Platz in Berlin fungiert zugleich als Filmhaus und beherbergt seit 2000 unter anderem das Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek, die Deutsche Film- und Fernseh-Akademie Berlin (dffb), die Freunde der Deutschen Kinemathek und die geplante Deutsche Mediathek.

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