Bavaria
Nach Zerschlagung des Emelka-Konzerns (ein in München 1919 gegründetes Filmunternehmen mit Produktions- und Verleihbetrieben sowie einer Kinokette) wurde die Bavaria Film AG 1932 gegründet und übernahm das Filmgelände Geiselgasteig. Nach diversen Ereignissen wie Konkurs, Neugründung, Eignerwechsel während des Krieges und danach übernahm die Bavaria vor allem durch die „Berliner Blockade“ wieder einen wichtigen Platz in der Film-produktion ein. Das Gelände wurde mehr und mehr ausgebaut und hauptsächlich - auch von ausländischen Produzenten - für Fernsehproduktionen genutzt. Es enstanden aber auch sehr bekannte Kinoproduktionen wie „Das Boot“, „Enemy Mine“, „Asterix und Obelix“ oder „Die unendliche Geschichte“ auf diesem Gelände. Seit den 90er Jahren ist die Bavaria ein Multimediakonzern mit vielen Tochterfirmen.


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