Die Medienfonds Teil 2
Bei Medienfonds unterscheidet man generell zwischen zwei verschiedenen Kategorien: den sicherheitsorientierten leasingähnlichen Fonds und den risiko- wie gewinnträchtigeren unternehmerischen Fonds. Bei Leasingfonds handelt es sich um eine langfristige Kapitalanlage mit einer Laufzeit ab 15 Jahren und einer festgelegten Unter- wie Obergrenze der zu erzielenden Gewinne, die in der Regel durch Bankbürgschaften oder durch Schuldübernahmen einer Bank abgesichert sind. Sie dienen häufig zur Finanzierung von Filmen der Studios, die diese sowohl produzieren als auch weltweit verleihen und vermarkten.
Unternehmerische Medienfonds sind in ihrer Konzeption individueller und flexibler auf den Markt hin ausgerichtet und produzieren oftmals die Filme verschiedener Partner in einem Fonds. Idealerweise sind diese unternehmerisch tätigen Fonds personell so qualifiziert ausgestattet, dass sie als autarkes Filmproduktionsunternehmen am freien Markt bestehen können. Mit einer Laufzeit ab sieben Jahren und ihren jeweiligen unternehmerischen Konzepten bergen diese Fonds zwar ein höheres Risiko, aber auch dementsprechend höhere Gewinnmöglichkeiten.
In den letzten Jahren sind auch hybride Modelle entstanden, die den unternehmerischen Aspekt mit einer hohen Absicherung verbinden. So werden vom Fonds mit unterschiedlichen Produktionsdienstleistern und Vertrieben bestmögliche Konditionen und Projekte ausgesucht und ausgehandelt und dann die Absicherungsstruktur gewählt, die dem Fonds - und dadurch auch den Anlegern - die größte Sicherheit bieten.
Dass diese Kombination aufwendiger ist, da gegebenenfalls Hunderte von Projekten geprüft werden müssen, bevor wirtschaftlich hochinteressante Deals abgeschlossen werden können, liegt auf der Hand. Das Chancenpotenzial ist allerdings aufgrund dieser unternehmerischen Vorgehensweise trotz einer hohen Absicherung wesentlich größer.
Da sich auch der Fernsehmarkt zunehmend internationalisiert und zu einer eigenen Wertschöpfungskette entwickelt hat, werden auch vermehrt Fernsehproduktionen in die Finanzierung über Medienfonds mit einbezogen. Fernsehproduktionen sind normalerweise wirtschaftlich weniger riskant für den Produzenten, da es sich meist um Auftragsproduktionen für bestimmte Sender handelt. Dadurch wird natürlich auch das Gewinnpotenzial übersichtlicher.
Auch andere Länder verfügen über steuerliche Förderungen und Medienfonds. Speziell Großbritannien mit einem ähnlichen Steuersystem wie in Deutschland hat in den letzten Jahren durch Medienfonds wie Grosvenor Park, Ingenious, Baker Street und Future Films Milliarden Pfund, zum großen Teil wirtschaftlich nicht erfolgreich, in den internationalen Film- und Fernsehmarkt gesteckt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich, den wirtschaftlichen Vorteil der englischen Medienfonds in eine Filmproduktion einzubauen.
Dem Produzenten bietet sich damit ein immer weiteres Feld von Möglichkeiten, die er zur Finanzierung seines Films bearbeiten kann. Und auch der Marktwert des Films ist eine Größe,
die in diesem Stadium der Produktion bereits analysiert wird, um gegebenenfalls durch Modifikationen den Publikumsgeschmack noch besser zu treffen.
Unternehmerische Medienfonds sind in ihrer Konzeption individueller und flexibler auf den Markt hin ausgerichtet und produzieren oftmals die Filme verschiedener Partner in einem Fonds. Idealerweise sind diese unternehmerisch tätigen Fonds personell so qualifiziert ausgestattet, dass sie als autarkes Filmproduktionsunternehmen am freien Markt bestehen können. Mit einer Laufzeit ab sieben Jahren und ihren jeweiligen unternehmerischen Konzepten bergen diese Fonds zwar ein höheres Risiko, aber auch dementsprechend höhere Gewinnmöglichkeiten.
In den letzten Jahren sind auch hybride Modelle entstanden, die den unternehmerischen Aspekt mit einer hohen Absicherung verbinden. So werden vom Fonds mit unterschiedlichen Produktionsdienstleistern und Vertrieben bestmögliche Konditionen und Projekte ausgesucht und ausgehandelt und dann die Absicherungsstruktur gewählt, die dem Fonds - und dadurch auch den Anlegern - die größte Sicherheit bieten.
Dass diese Kombination aufwendiger ist, da gegebenenfalls Hunderte von Projekten geprüft werden müssen, bevor wirtschaftlich hochinteressante Deals abgeschlossen werden können, liegt auf der Hand. Das Chancenpotenzial ist allerdings aufgrund dieser unternehmerischen Vorgehensweise trotz einer hohen Absicherung wesentlich größer.
Da sich auch der Fernsehmarkt zunehmend internationalisiert und zu einer eigenen Wertschöpfungskette entwickelt hat, werden auch vermehrt Fernsehproduktionen in die Finanzierung über Medienfonds mit einbezogen. Fernsehproduktionen sind normalerweise wirtschaftlich weniger riskant für den Produzenten, da es sich meist um Auftragsproduktionen für bestimmte Sender handelt. Dadurch wird natürlich auch das Gewinnpotenzial übersichtlicher.
Auch andere Länder verfügen über steuerliche Förderungen und Medienfonds. Speziell Großbritannien mit einem ähnlichen Steuersystem wie in Deutschland hat in den letzten Jahren durch Medienfonds wie Grosvenor Park, Ingenious, Baker Street und Future Films Milliarden Pfund, zum großen Teil wirtschaftlich nicht erfolgreich, in den internationalen Film- und Fernsehmarkt gesteckt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich, den wirtschaftlichen Vorteil der englischen Medienfonds in eine Filmproduktion einzubauen.
Dem Produzenten bietet sich damit ein immer weiteres Feld von Möglichkeiten, die er zur Finanzierung seines Films bearbeiten kann. Und auch der Marktwert des Films ist eine Größe,
die in diesem Stadium der Produktion bereits analysiert wird, um gegebenenfalls durch Modifikationen den Publikumsgeschmack noch besser zu treffen.


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