Mustervorführung
Parallel geht der Herstellungsleiter mit seinem Regisseur und dem Kameramann zur Vorführung der Muster. Dabei begutachten sie alle gedrehten Sequenzen der vergangenen Drehtage, die auf Anweisung des Regisseurs im Filmkopierwerk entwickelt und kopiert wurden. Die Mustervorführung auf einer großen Kinoleinwand dient vor allem der Kontrolle, ob das Licht, die Schärfe und die Qualität des Filmmaterials sowie die Darstellung der Schauspieler auch makellos sind. Andernfalls muss der Regisseur einen Nachdreh beantragen, in dem die entsprechende Einstellung noch einmal wiederholt wird oder gegebenenfalls den Special-Effects-Mann für die Nachbearbeitung im Computer bemühen. Der Nachdreh wird aus der Contingency bezahlt, soweit noch möglich. Ansonsten muss er zusätzlich finanziert werden.
Für den Herstellungsleiter wie den Regisseur ist dies gleichzeitig der Moment, an dem die gemeinsame Vision des Films zum ersten Mal reale Gestalt annimmt. So wird diese Sequenz des Films am Ende aussehen, ein für alle Mal, auf ewig. Darum muss jeder kleinste Fehler, der in der Mustervorführung zum Vorschein kommt, sofort gemeldet und beseitigt werden, um den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten nicht übermäßig zu strapazieren.
Für den Herstellungsleiter wie den Regisseur ist dies gleichzeitig der Moment, an dem die gemeinsame Vision des Films zum ersten Mal reale Gestalt annimmt. So wird diese Sequenz des Films am Ende aussehen, ein für alle Mal, auf ewig. Darum muss jeder kleinste Fehler, der in der Mustervorführung zum Vorschein kommt, sofort gemeldet und beseitigt werden, um den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten nicht übermäßig zu strapazieren.


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