Drehbuchautor
Der erste Mitstreiter des Produzenten und seines Teams ist der Drehbuchautor. Oft bringt er selbst bereits das fertige Drehbuch zu einer Geschichte mit, die er dem Produzenten anbietet. Ansonsten entwickelt der Produzent mit ihm seine Idee oder den Auftrag, den er zur Herstellung eines Films bekommen hat.
Da die Herangehensweise an ein Drehbuch sehr unterschiedlich ist, gibt es auch beim Aca-demy Award, dem beliebten goldenen und Geld bringenden Oscar, zwei unterschiedliche Drehbuchpreise: einen für das beste adaptierte Drehbuch (nach einer Buchvorlage), den im Jahr 2004 Fran Walsh, Philippa Boyens und Peter Jackson für „Der Herr der Ringe 3 - Die Rückkehr des Königs“ gewonnen haben, und einen für das beste Originaldrehbuch, sodass im gleichen Jahr Sofia Coppola für „Lost in Translation“ das Rennen in dieser Kategorie für sich entscheiden konnte.
Der Autor ist der eigentliche Schöpfer des Films, ein kleiner, heimlicher Gott, der in seinem stillen Kämmerlein eine künstliche Traumwelt erschafft, die später mit einem ungeheuren Aufwand an Geld, Talent und Technik zum Leben auf der Leinwand erweckt wird. Er kreiert die Figuren und verwebt ihre Schicksale zu einer dramatischen Handlung voller Konflikte und Emotionen, die er uns auf möglichst spannende wie ergreifende Weise nahe bringt.
Zunächst beginnt er mit einer Recherche zum Umfeld seines Themas und entwickelt aus der Idee oder Buchvorlage die so genannte Synopsis. In dieser etwa zehn- bis zwanzigseitigen Kurzfassung konstruiert er den Bogen und den Aufbau seines Films, nach dem Motto: Wie packe ich meine Geschichte in spannende 90 Minuten auf der Leinwand. Er erfindet seine Figuren samt ihrer Vorgeschichten und beschreibt schließlich in einem ersten Entwurf ihre Entwicklung und Abenteuer im Verlauf der Handlung, oft in Form einer Kurzgeschichte.
Im nächsten Schritt entwickelt er aus dieser Synopsis - nach Absprache mit dem Produzenten und im besten Falle bereits in Zusammenarbeit mit dem Regisseur - eine erste konkrete Szenenabfolge des Films, auch Bildertreatment oder Step Outline genannt, in der Szene für Szene der Ablauf der Handlung in knapper Prosa erzählt wird. Anhand dieser Vorlage können noch einmal alle wichtigen Fragen zum Ablauf der Geschichte überprüft werden: ihr Aufbau und ihre innere Logik, ihre Spannung oder Komik, ihre Aussage und Wirkung auf das Publikum sowie die Glaubwürdigkeit in der Entwicklung der handelnden Personen.
Sobald diese Fragen geklärt sind, macht sich der Autor daran, jede einzelne Szene zu dialo-gisieren und in ihrem Verlauf so zu beschreiben, wie die Kamera und damit der Zuschauer sie später auf der Leinwand sehen wird. Daraus entsteht die erste Fassung des Drehbuchs. Viele große Stars vertrauen auf „ihre“ Drehbuchautoren, mit denen sie bevorzugt zusammenarbeiten. So auch Tom Cruise: Der Oscar-prämierte Robert Towne hat nach „Mission Impossible“ auch die nachfolgenden Teile „MI 2“ und „MI 3“ geschrieben, wobei die Besonderheit bei dem Drehbuch zu MI 2 war, dass vom Regisseur John Woo die Actionszenen vorgegeben wurden und das Drehbuch zum Teil von Robert Towne erst direkt am Drehort in Australien um diese Actionsequenzen herum geschrieben wurde.
Die Qualität dieses genialen Drehbuchautors („Bonnie and Clyde“, „Chinatown“, „Shampoo“ u.v.a.) konnte Tom Cruise bereits bei den Drehbüchern von „Days of Thunder“ und „Die Firma“ kennen lernen.
Dadurch entstehen gerade im Filmgeschäft viele oft langjährige und enge Beziehungen, daher auch der geläufige Ausdruck „People Business“.
Da die Herangehensweise an ein Drehbuch sehr unterschiedlich ist, gibt es auch beim Aca-demy Award, dem beliebten goldenen und Geld bringenden Oscar, zwei unterschiedliche Drehbuchpreise: einen für das beste adaptierte Drehbuch (nach einer Buchvorlage), den im Jahr 2004 Fran Walsh, Philippa Boyens und Peter Jackson für „Der Herr der Ringe 3 - Die Rückkehr des Königs“ gewonnen haben, und einen für das beste Originaldrehbuch, sodass im gleichen Jahr Sofia Coppola für „Lost in Translation“ das Rennen in dieser Kategorie für sich entscheiden konnte.
Der Autor ist der eigentliche Schöpfer des Films, ein kleiner, heimlicher Gott, der in seinem stillen Kämmerlein eine künstliche Traumwelt erschafft, die später mit einem ungeheuren Aufwand an Geld, Talent und Technik zum Leben auf der Leinwand erweckt wird. Er kreiert die Figuren und verwebt ihre Schicksale zu einer dramatischen Handlung voller Konflikte und Emotionen, die er uns auf möglichst spannende wie ergreifende Weise nahe bringt.
Zunächst beginnt er mit einer Recherche zum Umfeld seines Themas und entwickelt aus der Idee oder Buchvorlage die so genannte Synopsis. In dieser etwa zehn- bis zwanzigseitigen Kurzfassung konstruiert er den Bogen und den Aufbau seines Films, nach dem Motto: Wie packe ich meine Geschichte in spannende 90 Minuten auf der Leinwand. Er erfindet seine Figuren samt ihrer Vorgeschichten und beschreibt schließlich in einem ersten Entwurf ihre Entwicklung und Abenteuer im Verlauf der Handlung, oft in Form einer Kurzgeschichte.
Im nächsten Schritt entwickelt er aus dieser Synopsis - nach Absprache mit dem Produzenten und im besten Falle bereits in Zusammenarbeit mit dem Regisseur - eine erste konkrete Szenenabfolge des Films, auch Bildertreatment oder Step Outline genannt, in der Szene für Szene der Ablauf der Handlung in knapper Prosa erzählt wird. Anhand dieser Vorlage können noch einmal alle wichtigen Fragen zum Ablauf der Geschichte überprüft werden: ihr Aufbau und ihre innere Logik, ihre Spannung oder Komik, ihre Aussage und Wirkung auf das Publikum sowie die Glaubwürdigkeit in der Entwicklung der handelnden Personen.
Sobald diese Fragen geklärt sind, macht sich der Autor daran, jede einzelne Szene zu dialo-gisieren und in ihrem Verlauf so zu beschreiben, wie die Kamera und damit der Zuschauer sie später auf der Leinwand sehen wird. Daraus entsteht die erste Fassung des Drehbuchs. Viele große Stars vertrauen auf „ihre“ Drehbuchautoren, mit denen sie bevorzugt zusammenarbeiten. So auch Tom Cruise: Der Oscar-prämierte Robert Towne hat nach „Mission Impossible“ auch die nachfolgenden Teile „MI 2“ und „MI 3“ geschrieben, wobei die Besonderheit bei dem Drehbuch zu MI 2 war, dass vom Regisseur John Woo die Actionszenen vorgegeben wurden und das Drehbuch zum Teil von Robert Towne erst direkt am Drehort in Australien um diese Actionsequenzen herum geschrieben wurde.
Die Qualität dieses genialen Drehbuchautors („Bonnie and Clyde“, „Chinatown“, „Shampoo“ u.v.a.) konnte Tom Cruise bereits bei den Drehbüchern von „Days of Thunder“ und „Die Firma“ kennen lernen.
Dadurch entstehen gerade im Filmgeschäft viele oft langjährige und enge Beziehungen, daher auch der geläufige Ausdruck „People Business“.


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