Weltverkäufe in den verschiedenen Medien
Nach seiner Kinopremiere startet der Film im Rhythmus der internationalen Märkte auf seine Welttournee durch die Kinos. Große Filme, besonders wenn sie von den weltweit operierenden Verleihabteilungen der Studios vertrieben werden, starten in der Regel im Abstand weniger Wochen in allen wichtigen Ländern der Erde. Dort werden sie, je nach dem Erfolg des Films, über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten exklusiv im Kino ausgewertet.
Im Anschluss daran startet die Vermarktung des Films in den Medien DVD und Video. Angereichert mit zusätzlichen Kurzfilmen über seine Entstehung und wichtigsten Mitarbeiter wird der Film nun von den Videotheken zur Vermietung und im Einzelhandel zum Verkauf angeboten. Allein auf diesem Markt erzielt ein Kinofilm in der Regel bis zu 40 Prozent seiner Erlöse. Und speziell für diesen Markt wird auch alljährlich eine Fülle von Low-Budget-Filmen im Produktionskostenbereich von 200.000 bis 2 Millionen Euro produziert.
Die Gewinnbeteiligung für den Produzenten aus dieser Einnahmequelle kann bei 20 Prozent beginnen, aber je nach Verhandlungsgeschick und Qualität des Films auch bis zu 75 Prozent ausmachen.
Die Abrechnungsformen sehen so aus, dass es zum einen die Tantiemen (Royalties) gibt. Hier bezahlt der Vertrieb je verkaufter Video/DVD zum Beispiel 20 Prozent des Händlerabgabepreises. Bei der Vereinbarung „Video at Source“ hingegen wird der Vertrieb erst seine eigenen Kosten von 25 bis 50 Prozent abziehen - der Rest wird dann verteilt. Die zweite Regelung ist die etwas risikoreichere, kann aber bei gut funktionierenden Filmen mehr als doppelt so viel ausmachen wie die Tantiemenbeteiligung (Royalty).
Nach diesem zweiten Verwertungsfenster, das sich wiederum über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten erstreckt, beginnt die Ausstrahlung des Films in den verschiedenen Gattungen des Fernsehens. Vom Pay-per-View-System, bei dem der Film - wie in den meisten Hotels bereits üblich - gegen Bezahlung abgerufen werden kann, über das Bezahlfernsehen Pay-TV, das für eine Monatsgebühr ein speziell ausgewähltes Programm anbietet, bis zu den Vollprogrammanbietern der privaten wie öffentlich rechtlichen Fernsehsender. Nacheinander erhalten sie gegen eine Lizenzgebühr das Recht, den Film innerhalb einer vertraglich fixierten Zeitspanne ein- oder mehrmals auszustrahlen.
Im Anschluss daran startet die Vermarktung des Films in den Medien DVD und Video. Angereichert mit zusätzlichen Kurzfilmen über seine Entstehung und wichtigsten Mitarbeiter wird der Film nun von den Videotheken zur Vermietung und im Einzelhandel zum Verkauf angeboten. Allein auf diesem Markt erzielt ein Kinofilm in der Regel bis zu 40 Prozent seiner Erlöse. Und speziell für diesen Markt wird auch alljährlich eine Fülle von Low-Budget-Filmen im Produktionskostenbereich von 200.000 bis 2 Millionen Euro produziert.
Die Gewinnbeteiligung für den Produzenten aus dieser Einnahmequelle kann bei 20 Prozent beginnen, aber je nach Verhandlungsgeschick und Qualität des Films auch bis zu 75 Prozent ausmachen.
Die Abrechnungsformen sehen so aus, dass es zum einen die Tantiemen (Royalties) gibt. Hier bezahlt der Vertrieb je verkaufter Video/DVD zum Beispiel 20 Prozent des Händlerabgabepreises. Bei der Vereinbarung „Video at Source“ hingegen wird der Vertrieb erst seine eigenen Kosten von 25 bis 50 Prozent abziehen - der Rest wird dann verteilt. Die zweite Regelung ist die etwas risikoreichere, kann aber bei gut funktionierenden Filmen mehr als doppelt so viel ausmachen wie die Tantiemenbeteiligung (Royalty).
Nach diesem zweiten Verwertungsfenster, das sich wiederum über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten erstreckt, beginnt die Ausstrahlung des Films in den verschiedenen Gattungen des Fernsehens. Vom Pay-per-View-System, bei dem der Film - wie in den meisten Hotels bereits üblich - gegen Bezahlung abgerufen werden kann, über das Bezahlfernsehen Pay-TV, das für eine Monatsgebühr ein speziell ausgewähltes Programm anbietet, bis zu den Vollprogrammanbietern der privaten wie öffentlich rechtlichen Fernsehsender. Nacheinander erhalten sie gegen eine Lizenzgebühr das Recht, den Film innerhalb einer vertraglich fixierten Zeitspanne ein- oder mehrmals auszustrahlen.


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