Collection Agent und die Gewinnverteilung - Teil 2
Aber was wird eigentlich kontrolliert, und wie viel wovon bekommt wer? Man liest in den Zeitungen immer nur die Kinoeinspielergebnisse (Boxoffice) - meist für die USA, manchmal auch zusätzlich die weltweiten Zahlen. Ist dies ein Maßstab für den wirtschaftlichen Erfolg eines Films? Wo doch auch die Fernsehauswertung und Video/DVD eine große Rolle spielen? Auf diese Fragen möchte ich nachfolgend ein wenig eingehen.
Grundsätzlich geht man davon aus, dass ein wirtschaftlich positives Ergebnis erreicht werden kann, wenn das US-Kinoeinspielergebnis zirka 140 Prozent der Herstellungskosten ausmacht. Kostet ein Film also 25 Millionen, sollte er in den USA etwa 35 Millionen einspielen, damit eine gute Chance auf Gewinne besteht. Natürlich kann ein Film auch bei diesen Zahlen Verluste machen, zum Beispiel wenn der Vertrieb zu viel Geld in die Werbung gesteckt hat und/oder Video oder Fernsehen schlecht laufen.
So ist zum Beispiel ein Horrorfilm ein schlechtes Genre für das Fernsehen, aber ein guter Titel für Video/DVD. Action ist in Video/DVD sehr stark und im Fernsehen ordentlich, Drama hingegen im Fernsehen gut, aber schwierig im Video/DVD-Markt, es sei denn der Film hat einen namhaften Preis gewonnen wie etwa „Monster“ oder „Monster‘s Ball“ den Oscar.
Entscheidend sind natürlich auch die gesamten weiteren Kosten oder Beteiligte wie der Vertrieb oder die Schauspieler. Es kann Filme mit einem guten Cast und einem nicht allzu hohen Budget geben. Da aber möglicherweise die Schauspieler 70 Prozent des Gewinns bekommen, bleibt nicht sehr viel übrig. Oder aber der Filmvertrieb erhält nicht nur 15 bis 20 Prozent Vertriebsgebühr, sondern konnte 35 Prozent verhandeln und erhält zusätzlich eine Gewinnbeteiligung von 50 Prozent. Eine solche Regelung verteilt natürlich auch einen guten Ertrag am Produzenten vorbei in fremde Taschen. Das muss aber nicht sein!
Ich denke, es ist interessant zu sehen, wie Verteilungen laufen können.
Eine sehr erstrebenswerte Beteiligung an den Umsätzen ist die Bruttoumsatzbeteiligung (Gross Participation), die bereits für den Begünstigten einsetzt, bevor der Vertrieb seine Kosten wieder zurückbekommt. Eine solche Umsatzbeteiligung ist den Stars, den Top-Regisseuren und -Kameraleuten vorbehalten - wie auch Geldgebern, die dringend benötigt werden.
Grundsätzlich geht man davon aus, dass ein wirtschaftlich positives Ergebnis erreicht werden kann, wenn das US-Kinoeinspielergebnis zirka 140 Prozent der Herstellungskosten ausmacht. Kostet ein Film also 25 Millionen, sollte er in den USA etwa 35 Millionen einspielen, damit eine gute Chance auf Gewinne besteht. Natürlich kann ein Film auch bei diesen Zahlen Verluste machen, zum Beispiel wenn der Vertrieb zu viel Geld in die Werbung gesteckt hat und/oder Video oder Fernsehen schlecht laufen.
So ist zum Beispiel ein Horrorfilm ein schlechtes Genre für das Fernsehen, aber ein guter Titel für Video/DVD. Action ist in Video/DVD sehr stark und im Fernsehen ordentlich, Drama hingegen im Fernsehen gut, aber schwierig im Video/DVD-Markt, es sei denn der Film hat einen namhaften Preis gewonnen wie etwa „Monster“ oder „Monster‘s Ball“ den Oscar.
Entscheidend sind natürlich auch die gesamten weiteren Kosten oder Beteiligte wie der Vertrieb oder die Schauspieler. Es kann Filme mit einem guten Cast und einem nicht allzu hohen Budget geben. Da aber möglicherweise die Schauspieler 70 Prozent des Gewinns bekommen, bleibt nicht sehr viel übrig. Oder aber der Filmvertrieb erhält nicht nur 15 bis 20 Prozent Vertriebsgebühr, sondern konnte 35 Prozent verhandeln und erhält zusätzlich eine Gewinnbeteiligung von 50 Prozent. Eine solche Regelung verteilt natürlich auch einen guten Ertrag am Produzenten vorbei in fremde Taschen. Das muss aber nicht sein!
Ich denke, es ist interessant zu sehen, wie Verteilungen laufen können.
Eine sehr erstrebenswerte Beteiligung an den Umsätzen ist die Bruttoumsatzbeteiligung (Gross Participation), die bereits für den Begünstigten einsetzt, bevor der Vertrieb seine Kosten wieder zurückbekommt. Eine solche Umsatzbeteiligung ist den Stars, den Top-Regisseuren und -Kameraleuten vorbehalten - wie auch Geldgebern, die dringend benötigt werden.


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