Collection Agent und die Gewinnverteilung - Teil 1.1
Da der Collection Agent nur die auf seinem Konto eingehenden Beträge überwacht und verteilt, könnte es natürlich sein, dass der Vertrieb nicht ordnungsgemäß abgerechnet hat. Begründete Zweifel an der Abrechnung der Studios oder auch anderer Vertriebsunternehmen führen aber zu einer separaten Prüfung dieser Posten in einem Audit - einer Buchprüfung, die verschiedene Unternehmen anbieten: Die Gesellschaften Peter Hacker oder Sills and Adelmann aus Los Angeles sind die wohl renommiertesten und erfahrensten weltweit.
Sie bieten je nach Verhandlungsstärke eine fast kostenlose Kurzkontrolle ihrer Dienste an. Danach kann der Produzent entscheiden, ob er die Gesellschaft beauftragt, nachdem er mithilfe der Kurzanalyse entscheidet, ob die Kontrolle die Kosten in Höhe von 50 bis 150.000 Dollar auch wieder hereinbringt.
Ein sehr interessantes Buch „Movie Money - Understanding Hollywood`s (creative) Accounting Practices“ (Filmgeld - So lernen Sie Hollywoods (creative) Abrechnungspraxis kennen) vermittelt ein Gefühl über die Möglichkeiten, mit denen der Filmvertrieb Geld legal für sich behält, wenn nur der Vertrag entsprechend formuliert ist.
So kann allein die Festlegung der Bemessungsgrundlage für die Vertriebsgebühren - zum Beispiel 25 Prozent - entscheidend sein: Bezieht sie sich auf den Bruttobetrag inklusive Quellensteuer - zum Beispiel 110 Millionen - oder nur auf den Nettobetrag, von dem die entsprechende Quellensteuer schon abgezogen wurde - zum Beispiel 100 Millionen? Die Differenz, also ob 25 Prozent auf 110 oder auf 100 Millionen berechnet werden, beträgt 2,5 Millionen, die sich der Produzent bei uncleverer Vertragsformulierung vergibt. Bei unklarer Vertragslage wählt der Vertrieb natürlich die für ihn günstigere Abrechnungsart. Hier lohnt sich also die Kontrolle!
Sie bieten je nach Verhandlungsstärke eine fast kostenlose Kurzkontrolle ihrer Dienste an. Danach kann der Produzent entscheiden, ob er die Gesellschaft beauftragt, nachdem er mithilfe der Kurzanalyse entscheidet, ob die Kontrolle die Kosten in Höhe von 50 bis 150.000 Dollar auch wieder hereinbringt.
Ein sehr interessantes Buch „Movie Money - Understanding Hollywood`s (creative) Accounting Practices“ (Filmgeld - So lernen Sie Hollywoods (creative) Abrechnungspraxis kennen) vermittelt ein Gefühl über die Möglichkeiten, mit denen der Filmvertrieb Geld legal für sich behält, wenn nur der Vertrag entsprechend formuliert ist.
So kann allein die Festlegung der Bemessungsgrundlage für die Vertriebsgebühren - zum Beispiel 25 Prozent - entscheidend sein: Bezieht sie sich auf den Bruttobetrag inklusive Quellensteuer - zum Beispiel 110 Millionen - oder nur auf den Nettobetrag, von dem die entsprechende Quellensteuer schon abgezogen wurde - zum Beispiel 100 Millionen? Die Differenz, also ob 25 Prozent auf 110 oder auf 100 Millionen berechnet werden, beträgt 2,5 Millionen, die sich der Produzent bei uncleverer Vertragsformulierung vergibt. Bei unklarer Vertragslage wählt der Vertrieb natürlich die für ihn günstigere Abrechnungsart. Hier lohnt sich also die Kontrolle!


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